Historie.

Das Grundstück, auf dem sich heute die moderne Architektur des Schwarzwaldstrand-Ensembles an das Ufer der Alb schmiegt, war früher ein kleiner See und gehörte zur örtlichen Klosterbrauerei Mönch. Die Brauerei benutzte ihren „Eissee“, der im Winter zufror, um hier ihr Kühleis zu gewinnen. Das Eis des Sees wurde gebrochen, auf Pferdewagen zur Brauerei gebracht und über die Eisrutsche im dortigen Keller versenkt – ein riesengroßer, natürlicher Kühlschrank.
Die Brauerei selbst wurde 2007 – kurz vor ihrem 100. Geburtstag – abgerissen. Wenige Tage bevor der Bagger kam, verewigte Sebastian Graubner das Innenleben der großenteils noch intakten Gebäude mit ihrer fast hundertjährigen Patina in großformatigen Fotos.
Erstmalig wurden diese Fotos in der Ausstellung Schönheit der Vergänglichkeit im Juni 2008 in Bad Herrenalb gezeigt. Die Resonanz war überwältigend, allein am ersten Tag sahen 500 Besucher die Bilder.